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Vereinsgeschichte

Geschichte des TC RW Tiengen

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– mit einem Inserat fing alles an… von Theda und Roland Kappler


Bild Inserat


am 11. Oktober 1968 fing es an. Der Club wurde gegründet und nahm 1968 den Spielbetrieb auf.

Initiator war – wie auch in Waldshut – Herr Dr. Bernhard Fehler. Kurze Zeit später wurden die Plätze

3 und 4 fertiggestellt. Die offizielle Einweihung am 27.06.1970 fand mit viel Prominenz statt, wie

Bürgermeister Schmidt und Stadtpfarrer Fürstoß. Ebenfalls befanden sich viele Gäste von anderen

Vereinen auf der Anlage.


Bild Einweihung



Zum zehnjährigen Jubiläum – d.h. 1980 wurden die zwei oberen Plätze und der Hartplatz eingeweiht.

Das erste Clubhaus war ein VW-Bus!


Bild VW-Bus


Bald darauf wurde mit Unterstützung des THW eine ausgediente Holz-Backstube (!) demontiert und als

Clubhaus neu aufgebaut. Anbauten, der Wirtschaftsraum und der Bau der Nasszellen erfolgten 1971-72.

Es gab riesige Wartezeiten zur Aufnahme von neuen Mitgliedern und hohe Aufnahmegebühren.


Die Holz-Backstube wurde jedoch baufällig und zu klein, so dass an einen Neubau gedacht wurde. Unser

Mitglied D. Bach hatte einen wunderschönen Plan für ein neues Klubhaus entworfen. Nach etlichen Debatten

wurde der Plan, trotz eines großen Schuldenberges, gut geheißen.


Bild Clubheim neu


Die Philosophie des Vereins war früher, nur so hoch zu spielen, wie es die Mitglieder des Vereins erlaubten.

(Heute mit dem Generationswechsel will man mehr präsentieren und mit fremden Spielern höher Klassik spielen).


Bild Impressionen…


Meine Erinnerungen an die Anfangszeit – von Theda Kappler


Als wir 1971 in den Tennisclub eintraten, war das wie „Einheiraten“ in eine große Familie. Alle waren mit großem

Idealismus dabei. Es gab keinen Arbeitsdienst, alle packten mit an. Vor allem wir Frauen waren immer zur Stelle. Wer

unten“ (Tennisplatz) war, hat Dienst gemacht, ob in der Küche oder an der Theke. An den Wochenenden ging man

bei schönem Wetter sowieso auf den Tennisplatz, denn nebenan lockte das Schwimmbad.


Wenn Medenspiele stattfanden, waren wir da, brachten Kuchen und Salate, um die Mannschaften und Gäste zu ver-

wöhnen. Alles war bestens organisiert, auch wegen unserer damaligen Küchenchefin, Frau Walser


Bild Frau Walser


Wir waren schon immer weit und breit wegen unserer Gastlichkeit bekannt.


Aber wir haben nicht nur gearbeitet, wir haben auch gefeiert. Wenn wir abends nach dem Spielen gemütlich zusammen

Sassen, kam es oft vor, dass die eine oder andere Flasche Wein spendiert wurde. Kam dann der Hunger, so haben wir Frauen

Versucht, etwas herbei zu zaubern, und wenn es Erbsensuppe mit Würstchen aus der Dose war. SO etwas hatten wir fast

Immer vorrätig. Das familiäre ging soweit, dass wir mit einigen anderen unsere Ferien auf dem Tennisplatz verbrachten. Da

war Tennis spielen, Schwimmbad gehen und faulenzen angesagt. Es wurde gegrillt, die Frauen machten feine Salate, dann

wurde eine lange Tafel gedeckt und jeder konnte von allem kosten. Nachmittags gab es Kaffe und mitgebrachten Kuchen.

Unsere Kinder konnten sich hüben wie drüben (Schwimmbad) austoben.


Das „Highlight“ der Saison war das Sommernachtsfest, zu dem wir Damen die ersten Jahre im Abendkleid erschienen. Es

waren wunderschöne Feste, bei denen wir auch mal bei Regen mit Schirm auf der Tanzbühne getanzt haben.


Was das sportliche Vereinsleben betrifft, so hat unser Club über Jahre hinweg Vereinsmeisterschaften ausgetragen und

viele haben begeistert mitgemacht. Außerdem hat es etliche Jahre am Pfingstsamstag ein Schleifchenturnier gegeben,

ein Mixed-Turnier, das immer viel Spaß gemacht hat.


Leider ist dies alles Vergangenheit.


Theda Kappler









Vorstände:


  1. Dr. Fehler

  2. Wenz

  3. Kopp

  4. Friede

  5. Tefert

  6. König

  7. Wieland

  8. Schütz

  9. Nägele






 


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