Erfolge 2015/2016/2017

Spannende Matches und strahlende Sieger beim LBS Cup Tennis / Badische Jugendhallenmeisterschaften 2015

Aufregend und fesselnd – so lässt sich der Endspieltag bei den Junioren U12 wohl am besten beschreiben. Bereits die Halbfinalspiele zogen die Zuschauer in ihren Bann, bei denen sich der Tiengener Patrick Schön (7:5 und 7:6 gegen Nicolas Jekauc) und der Konstanzer Phil Exner (3:6, 7:5 und 7:6 gegen Joan Crespo) für das Endspiel qualifizierten. Der erst 10 Jahre alte Schön sicherte sich mit 7:5 und 6:4 im Finale den Titel des Badischen Meisters.

Bei den Juniorinnen U14 scheiterte seine Schwester Annabel Schön knapp im Viertelfinale in 3 Sätzen gegen Pauline Ernstberger aus Bruchsal.

 

Der Tiengener Henri Ohl musste sich bei den Junioren U14 ebenfalls erst im Viertelfinale

gegen den späteren Finalteilnehmer Philipp Uhde vom TCSchwarz-Gelb Heidelberg, geschlagen geben.

 

Henri Ohl

TC RW Tiengen holt badischen Titel

U 18-Tennisjunioren verteidigen auf heimischer Anlage den Mannschaftstitel aus dem vergangenen Jahr

 

Südkurier - 21.09.2015, Gerd Welte

Photo: M. Pfeiffer

Der TC RW Tiengen kann stolz auf seinen Nachwuchs sein und der Zukunft des Männer-Teams in der Oberliga optimistisch entgegen sehen. Die U 18-Jungen des Vereins verteidigten auf heimischer Anlage den badischen Mannschaftsmeistertitel aus dem vergangenen Jahr auf souveräne Art und Weise. Das erfolgreiche Junioren-Team wird nächstes Jahr den Stamm der Männer-Mannschaft bilden.

Beeindruckend, dass der TC RW Tiengen bei der „Badischen“ in Halbfinale und Finale nur ein Match abgab. Ein Doppel ging verloren. Der Rest war eine klare Sache für die Gastgeber, bei denen David Rebholz, Dominik König, Marvin Kromer, Leon Back, Marco Koliska und Matthias Pignol zum Einsatz kamen. Ersatzmann war Valentin Kaltenbach, der aber verletzt ausfiel. Betreut wurden die Jungen von Peter König und Andreas Koliska. Trainer ist der Tiengener Tennislehrer Christoph Back.

„Das gibt es selten in Baden, dass ein U 18-Team im kommenden Jahr seinen Titel verteidigt. Damit haben unsere Jungs ihre Juniorenzeit gekrönt“, freute sich auch Peter König. Sowohl das Halbfinale gegen den Freiburger TC als auch das Finale gegen den TC Walldorf-Astoria war nach den vier Einzeln zugunsten des TC RW Tiengen entschieden. „Den Sieg im Halbfinale hatten wir erwartet, aber das Finale stand trotz des 5:1-Siegs auf hohem Niveau“, sagte König. Die Finalspiele verfolgten etwa 120 Zuschauer. „Das war auch für unsere Spieler eine neue Erfahrung“, so König. Lobenswert, dass die Doppel ausgespielt wurden, obwohl die Entscheidungen bereits gefallen waren. Die Siegerehrung nahm Bezirksvorsitzender Sebastian Weber vor.

1. Halbfinale

 

TC RW Tiengen - Freiburger TC  6:0

Einzel: Rebholz – Haas 6:2, 6:2; König – Gonzales 6:0, 6:2; Kromer – P. Dobler 6:0, 6:0; Koliska – J. Dobler 6:0, 6:1. – Doppel: Rebholz/Back – Haas/P. Dobler 6:0, 6:3; Koliska/Pignol – Gonzales/M. Mall 6:2, 6:3. – 13 Spielgewinne in drei Einzeln und drei Doppeln überließ der TC RW Tiengen seinem Gegner.

Enger ging es im zweiten Halbfinale zu, das der TC Walldorf-Astoria mit 4:2 gegen den SSC Karlsruhe gewann.

 

Finale

 

TC RW Tiengen - TC Walldorf-Astoria  5:1

Einzel: Rebholz – Lehn 6:2, 6:0; König – Kalotai 6:3, 7:5; Kromer – Stickdorn 6:2, 6:3; Back – Szymczak 6:2, 6:3. – Doppel: Rebholz/Back – Kalotai/Stickdorn 6:7, 6:7; Koliska/Pignol – Lehn/Szymczak 3:6, 6:4, 10:2. – In den Einzeln gaben die Tiengener nicht einmal einen Satz ab.

 

Dritter wurde der SSC Karlsruhe mit einem 5:0 gegen den Freiburger TC.

 

 

Hier einige Impressionen zum Sieg:

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Unsere erste Herrenmannschaft steigt souverän, nach nur einem Jahr Abstinenz, mit sieben Siegen aus sieben Spielen, wieder in die Oberliga auf. Das Team bilden (von links) Dominik König, Marvin Kromer, Simon Glöckner, Nicolai Haessig, Oliver Mrose und Leon Back. Es fehlt: Benedikt Boll.

 Auch im letzten Saisonspiel gerieten die Tiengener nicht in Gefahr. Nach den Einzeln war die Partie mit 5:1 bereits entschieden.

Auch die 2. Herrenmannschaft war über die gesamte Saison siegreich und machte den Doppeltriumph des TC RW Tiengen mit dem Titelgewinn und Aufstieg in die 1. Bezirksliga mit einer makellosen Bilanz perfekt.

Christoph Back bis ins WM-Viertelfinale

Tiengener verpasst bei der Tennis-WM der Senioren an der türkischen Riviera nur knapp eine Medaille

Mit der kompletten Weltelite hatte es Christoph Back bei der Senioren-WM in Antalya/Türkei zu tun. Der Tiengener stieß bis ins Viertelfinale vor, durfte mit seinem Abschneiden zufrieden sein. In der AK 45 gewann er locker gegen den Türken Mehmet Bulat 6:1, 6:0. In Runde zwei stieß Back auf den an fünf gesetzten Australier Terry Deeth, den er nach dreieinhalb Stunden und Abwehr eines Matchballs mit 6:7, 6:4, 7:5 bezwang. Im Achtelfinale hatte er es mit dem Chilenen Fernando Alvarez zu tun. Gegen ihn siegte er nach zwei Stunden mit 6:4 und 6:1. Im Viertelfinale kam es für Back zur Neuauflage des EM-Endspiels vom Januar in Seefeld gegen Massimo Gudini. Trotz zweimaliger 5:3-Führung in beiden Sätzen und ungenutzten Satzbällen verlor Back gegen den Italiener mit 5:7 und 5:7. „Leider hab ich die Medaille knapp verpasst“, war der Tiengener leicht enttäuscht. Im Doppel gewann Back mit seinem schwedischen Partner ein Spiel, ehe das Aus beim 3:6 und 2:6 gegen das top-gesetzte Duo kam.

Tim Rühl gelingt die erste Titelverteidigung an der Swiss Junior Trophy

az - Aargauer Zeitung - 08.02.2015, Fabio Baranzini

Zwei Mal pro Woche trainiert Tim Rühl (ITF 166) in Mannheim. An diesen Tagen wohnt er bei seinem Trainingskollegen Jannik Giesse (ITF 273). Diese Woche war es umgekehrt. Während der Swiss Junior Trophy in Oberentfelden war es Giesse, der bei Rühl in Waldshut-Tiengen untergekommen war. Doch diese Woche wohnten die beiden nicht nur zusammen und schlugen sich vor den Matches gemeinsam ein, sondern sie standen sich auch im Final der Swiss Junior Trophy gegenüber. Titelverteidiger Rühl ging dabei als klarer Favorit in die Partie, hatte er doch alle bisherigen Partien gegen Giesse gewonnen. „Das Wissen um diese Serie hat mir sicher geholfen. Aber es ist trotzdem immer speziell gegen Jannik zu spielen. Vor allem in dieser Woche, in der er bei mir gewohnt hat. Es ist nicht alltäglich, dass du gegen jemanden spielst, der mit einem deiner Handtücher auf der anderen Bank sitzt“, meinte Rühl schmunzelnd.

 

Unscheinbar aber effizient

Rühl und Giesse starteten solide ins Finalduell und lieferten sich einige attraktive Ballwechsel. Beim Stand von 4:3 für Rühl war es der Favorit, der das Zepter in die Hand nahm. Mit einem schönen Volleypunkt und einem butterweich platzierten, kurzen Backhandslice ging er bei Aufschlag Giesse 30:0 in Führung. Dieser produzierte dann unter Druck zwei leichte Fehler, Rühl gelang das Break und kurze Zeit später holte er sich den ersten Satz mit 6:3. Es war der Knackpunkt der Partie. Der Verlauf des Matches ist typisch für Tim Rühl. Der 16-Jährige spielt unscheinbar, ist in den entscheidenden Situationen jedoch hellwach und weiss, wie er agieren muss, um den Gegner unter Druck zu setzen – und das nicht zwingend mit krachenden Winnern, sondern mit Feingefühl und Variation. „Tim besitzt die Routine eines 30-Jährigen. Er braucht nur zwei Minuten und weiss, mit welcher Taktik er den Gegner schlagen kann“, schwärmt sein Coach Christoph Back. Die Geschichte des zweiten Satzes ist schnell erzählt: Rühl konnte dank zwei frühen Breaks auf 4:0 davonziehen, nahm danach das Tempo etwas raus und gewann 6:3, 6:3. Damit sichert er sich seinen dritten Einzeltitel auf der ITF-Tour und kann als erster Spieler seinen Titel in Oberentfelden verteidigen. „Ich hatte mir diesen Sieg zum Ziel gesetzt und bin daher erleichtert, dass es geklappt hat“, so Tim Rühl.

TC RW Tiengen freut sich mit Christoph Back

Südkurier - 28.01.2015, Gerd Welte

Titelgewinn bei der Tennis-Europameisterschaft der Senioren im österreichischen Seefeld. Nach langen Verletzungspausen geht's wieder aufwärts.   

 

Der alte Kampfgeist ist wieder erwacht. Christoph Back sicherte sich bei den Europameisterschaften der Senioren in Seefeld/Österreich in seiner Altersklasse M 45 den Titel. Für den noch 44-jährigen Tennislehrer aus Tiengen ist der Triumph ein Riesending, zumal er zuletzt auch durch ein Tal der Tränen ging. „Die vergangenen beiden Jahre waren wirklich hart für mich“, ist er erleichtert, zu seiner Bestform zuück gefunden zu haben.

Fast zwei Jahre lang hatte sich Back nicht mehr auf der „Senior-Tour“ blicken lassen. Erst hat die Ferse gezwickt, dann musste er sich einer Knieoperation unterziehen und dann verletzte er sich auch noch am Arm. Kein Wunder, dass sich da mal die Sinnfrage für ihn stellte. Zwischendurch zeigte er ansatzweise, was in ihm steckt. Mit dem Team Württemberg wurde er im September 2014 deutscher Vizemeister, bei einem EM-Vorbereitungsturnier in Singen schaffte er es ins Finale, das er wieder wegen einer Verletzung abschenkte.

Von der Weltmeisterschaft im März in der Türkei hatte er geträumt, aber auch dieser Traum erfüllte sich nicht. Back wurde nicht nominiert, weil ihm wegen seiner vielen Verletzungen die Punkte fehlten. Dafür war er nun bei der Europameisterschaft in Österreich dabei und katapultierte sich dort als ungesetzter Spieler nach oben – der Lohn für seine akribische Vorbereitung.

So hat der Realschullehrer, der selbst auch Heimtrainer des Tiengener Tennistalents Tim Rühl ist, denselben Konditionstrainer wie sein Schüler. Sein Name: Alberto Di Girolamo, in unserer Region auch als Fußballer bekannt. „Alberto ist unsere Fitnessrakete“, scherzt Back. „Ich war früher sein Lehrer in der Schule und jetzt lerne ich von ihm.“

Doch nicht nur in seine Kondition hat Back investiert. „Der Trainingsaufwand ist riesig. Und das Reisen kostet auch eine Stange Geld“, sagt Back, der sein zeitintensives Tennis-Hobby auch mit seinem Lehrerberuf in Einklang bringen muss. Back: „Mein Chef hat mich dank eines Empfehlungsschreibens vom Deutschen Tennis-Bund für die EM frei gestellt.“ Nur so war es ihm möglich, in Österreich zu starten.

In Runde eins bezwang Christoph Back den Österreicher Jürgen Vollmaier in zwei Sätzen, ehe er im Achtelfinale gegen seinen deutschen Landsmann Michael Austen drei Sätze zum Sieg benötigte. Danach folgten nur noch Zwei-Satz-Siege bis zum Titelgewinn: im Viertelfinale gegen den Deutschen Sven Korsch, im Halbfinale gegen den an Position eins gesetzten Schweden Jorgen Aberg (7:5, 6:2) und im Finale gegen den Italiener Massiomo Cudini, die Nummer 2 des Turniers (6:2, 6:3).

Vor vier Jahren war Christoph Back schon einmal Senioren-Europameister geworden – damals noch in der Altersklasse M 40. Der Mann hat mit seinem Rackett seither noch nichts verlernt. „Ich habe wieder Lunte gerochen“, verspricht der Tiengener, sich nochmals voll rein zu hängen.

 

Christoph Back

Im März wird Christoph Back 45 Jahre alt. In der Altersklasse „Herren 45“ darf er aber schon als 44-Jähriger spielen. Back ist beim TC RW Tiengen groß geworden, spielte hier auch viele Jahre als Aktiver in überregionalen Klassen. Schon als Spieler der „Herren 40“ hatte Back internationale Erfolge. Er lebt in Tiengen und ist dort Lehrer in der Tiengener Realschule. Außerdem ist Back Tennislehrer in Tiengen und bei seinem Bruder Michael in Leuggern/CH. Bekannt ist er auch als Heimtrainer des erfolgreichen Tiengeners Tim Rühl.

 

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